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Wir veröffentlichen in loser Folge Teile unseres Bogensport-Lexikons, das Sie als E-Book direkt hier über Amazon kaufen können.

Bogenschießen ist eine der technisch anspruchsvollsten aber auch faszinierendsten Sportarten. Gerade für Anfänger sprechen Bogenschützen oft eine eigene, verwirrende Sprache: Spinewert, Auszugslänge, Zuggewicht, Berger-Test, Einnocken … was ist das nur alles?

Diese und zahlreiche weitere Begriffe aus der Welt des Bogensports erklärt kurz und knapp aber verständlich und illustriert unser Bogensport-Lexikon. Es ist nicht nur Bogensport-Einsteiger gedacht. Auch gestandene „Bogner“ werden hier noch manche für sie neue Information finden.

bogensportlexikon

E-Modul - Elastizitätsmodul: Mathematische Beschreibung für die Biegedynamik eines Werkstoffes, also seine Fähigkeit, mechanische Energie zu speichern und wieder abzugeben.

Effizienz: Der Begriff erläutert, wie viel der durch die Zugkraft zugeführten Energie in Form von Beschleunigungsenergie an den Pfeil übergeben wird. Man spricht hier auch von der Abschlussgeschwindigkeit. Der Effizienzwert wird in Prozent (%) angegeben. Anhand der Pfeilmasse und der Geschwindigkeit kann der Bogenschütze berechnen, wie viel Energie der zugeführten Zugkraft auf den Pfeil übergeht und wie viel Energie verloren geht.

Einklemmen: Bei Bögen mit einem sehr engen Sehnenwinkel kommt es zum Einklemmen des Pfeiles mit den Zugfingern. Dieses kann ursächlich für ein unsauberes Lösen und/oder das Abspringen des Pfeiles von der Pfeilauflage sein.

Einnocken (Aufnocken): Aufschieben, bzw. (bei Klemmnocken) Aufklemmen der Pfeilnocke auf die Sehne.

Eingenockter Pfeil - Foto: © Martina Berg
Eingenockter Pfeil - Foto: © Martina Berg

Endenschutz: Wird auf das untere Ende des Wurfarmes aufgezogen/aufgesteckt, um diesen vor Beschädigungen durch das Aufsetzen auf den Boden/Fuß zu schützen. ...weiterlesen "Bogensport-Lexikon: von E-Modul bis Ethafoam"

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Bei vielen Bogenschützen gilt das Nachhalten als eigenständige Bewegung, die nichts mit dem eigentlichen Lösen zu tun hat. Dieses ist ein weitverbreiteter Irrtum, denn das Nachhalten ist ein wichtiger Teil des Lösevorgangs.

nachhalten

Es sollte vom Bogenschützen expliziert darauf geachtet werden, dass die korrekte Rückenspannung nicht verloren geht und das Nachhalten für ein bis maximal drei Sekunden nach dem Lösen stattfindet. Das Nachhalten muss zu einer natürlichen und gefühlsmäßigen Reaktion führen, wobei ein längeres Lösen dem kurzen (erzwungenen) Lösen vorzuziehen ist.

...weiterlesen "Wichtig, aber oft vernachlässigt: Das Nachhalten"

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In diesem Beitrag möchten wir Ihnen einige Hilfsmittel vorstellen, die wir beim Bogensport-Training einsetzen. Sie sind nicht nur effektiv und hilfreich, sondern machen den Bogenschützen in der Regel auch sehr viel Spaß. Gerade das Kinder- und Jugendtraining wird durch den Einsatz zudem interessanter gestaltet.

Nullbogen:
Ein Nullbogen ist ein einfacher Stock oder ein Plastikrohr mit einem Gummiband daran. Das Zuggewicht ist gleich Null (daher der Name) und daher für den Anfang ideal, um ohne große körperliche Anstrengung die Bewegungsabläufe des Bogenschießens zu erlernen. Einen Nullbogen kann man ganz einfach selbst herstellen.

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Schützin mit Nullbogen und Federball - Foto: © Martina Berg

Federball:
Ein Federball wird auf dem Kopf des Schützen gestellt. Nun soll der Schütze den Bogen anheben, ausziehen und ankern, ohne dass aufgrund einer Kopfbewegung der Federball nach unten fällt. Im Idealfall soll dieses auch noch beim Lösen so sein.
Augenklappe Für Schützen, die Schwierigkeiten haben, dass zielende Auge zu öffnen und das andere geschlossen zu halten.

...weiterlesen "Lern-Hilfsmittel für das Bogensport-Training"

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