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Die berühmtesten Bogensportler

Anfangs benutzten die Menschen den Bogen als Schusswaffe für Jagd und Krieg, erst in der Neuzeit ist daraus eine Sportart entstanden. Heute wird Bogenschießen nicht nur bei Europa- und Weltmeisterschaften ausgeübt, sondern stellt auch eine eigenständige Disziplin bei den Olympischen Spielen. Wer sind denn die bekanntesten Bogenschützen?

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Instinkt des Jägers

Der Bogen ist bereits seit Altsteinzeit bekannt und war damals ein echter Meilenstein. Er ersetzte den Speer als Hauptdistanzwaffe, denn dank seiner Zielgenauigkeit und der Möglichkeit, aus größerer Distanz zu schießen, war der Bogen bei der Jagd einfach unersetzlich. Mit der Zeit entwickelte er sich zu einer Kriegswaffe und erlebte seinen Höhepunkt im europäischen Mittelalter. Aber nichts ist beständig auf dieser Welt: Der Mensch entwickelte schließlich Handfeuerwaffe, die den Bogen als Kampfwaffe relativ schnell entthronte.

Aber Bogenschießen als Sportart verschwand nicht, sondern ganz umgekehrt: Er fand immer mehr Anhänger. Heute betreibt man Bogensport sehr oft zur Entspannung, denn er kennt ja keine Altersgrenzen. Ganz wie casino apps mit echtgeld, mit denen Jung und Alt hohe Gewinne erzielen können. Aber auch als Leistungssport ist Bogenschießen wirklich angesagt.

Matt Stutzman: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg

Einer der besten Bogenschützen der Welt ist zweifellos Matt Stutzman. Der Amerikaner wurde ohne Arme geboren und wuchs in einer Adoptivfamilie auf, dank seinem eisernen Willen ist es ihm aber gelungen, einen Weltrekord in Bogenschießen zu erzielen: er machte einen Distanzschuss von über 283,47 m genau auf eine Zielscheibe. Außerdem gewann Stutzman bei den Paralympics 2012 in London Silber. Mittlerweile ist er schon verheiratet und hat drei Kinder. Zuerst wollte Matt Stutzman mit der Jagd einfach seine Frau unterstützen. Sie hatte nämlich zwei Jobs, damit die ganze Familie überleben konnte. Stutzman lernte also, wie man mit Pfeil und Bogen umgeht, und hat seine Technik mit täglichem Training bis zur Perfektion gebracht.

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Uwe Kruse: 3D-Bogenschießen

Wer sich heute wie Robin Hood fühlen möchte, hat eigentlich diese Möglichkeit. Denn im Laufe der Zeit haben sich ganz unterschiedliche Arten von Bogenschießen entwickelt. Eine davon ist 3D-Bogenschießen, das so viel wie eine Rallye durch den Wald ist. Es werden spezielle 3D-Tiere im Wald aufgebaut, auf die man schießen soll. Jedes Tier hat einen „Killbereich“, den es zu treffen gilt, um die meisten Punkte zu bekommen.

Heute ist 3D-Bogenschießen eindeutig im Trend. Es werden sogar Weltmeisterschaften in dieser Sportart ausgetragen. Einer der bekanntesten Sportler in Deutschland ist Uwe Kruse, der schon zweimal Deutscher Meister und einmal Vizemeister geworden ist. Bei der Weltmeisterschaft 2015 erreichte er Platz 15, und die letzten zwei Jahre hat Kruse wirklich sehr tüchtig trainiert, so dass er bei der nächsten WM ein besseres Ergebnis zeigen kann.

Was das 3D-Bogenschießen so besonders macht, ist vor allem die Tatsache, dass es draußen ausgeübt wird. Der Wald verändert sich jeden Tag und sieht nie gleich aus, eben deshalb muss man immer aufs Neue lernen, wie die Entfernung richtig einzuschätzen ist. Außerdem ist hier natürlich Geduld geboten, denn es dauert manchmal wirklich lange, bis man zum Schuss kommt.

Zusammenfassung

Der Bogensport stellt eine perfekte Freizeitbeschäftigung dar, denn er hilft in der Tat, den täglichen Stress abzubauen. Als Leistungssport bietet er wirklich hohe Anforderungen, aber wie Matt Stutzman uns schon gezeigt hat, gibt es nichts Unmögliches.