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Wer seinen Bogen liebt, der sollte ihm auch ein gewisses Maß an Pflege und Sorgfalt gönnen. Die nachfolgenden Tipps sind alle praxiserprobt und sorgen für ein langes Bogenleben.

Spannen Sie Ihren Bogen immer mit einer Spannschnur

Viele Bogenschützen finden es ja "uncool" eine Spannschnur zu benutzen, um den Bogen Auf- und Abzuspannen. Klar sieht die Durchsteigemethode eleganter aus und geht auch schneller. Aber trotzdem: Nehmen Sie eine Spannschnur! Damit geht es leichter und der Bogen wird vor Beschädigungen geschützt. Vor allen Dingen verhindert man damit ein Verdrehen der Wurfarme. Und mit verdrehten Wurfarmen trifft man nicht einmal mehr ein Scheunentor aus drei Metern Entfernung! Ich habe immer die FlexTringer dabei. Diese Spannschnur hat rutschfeste Auflageteile und läßt sich einfach auf die benötigte Länge einstellen. Compoundbögen bleiben übrigens immer gespannt.

Spannschnur FlexTringer

Spannen Sie Ihren Bogen bei längeren Schießpausen ab

Die heutigen Bogenmaterialien sind zwar nicht mehr so empfindlich gegen Leistungsverlust bei Dauerspannung. Trotzdem sollte man seinem Bogen ab und an mal eine Erholungspause gönnen. Spannen Sie ihn ab, wenn Sie ihn längere Zeit nicht benutzen werden. Dies gilt nur für Recurve- und Langbögen. Compoundbögen bleiben immer gespannt. Denn um einen Compoundbogen spannen und abspannen zu können, benötigt man eine Bogenpresse. Aufgrund ihrer Bauweise erleiden Compoundbögen keinen Leistungsverlust wenn sie gespannt bleiben.

...weiterlesen "12 praxiserprobte Tipps für die Bogenpflege"

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Mit unserem neuen Buch "Richtig schießen mit dem Recurvebogen" haben wir scheinbar eine Marktlücke gefunden und erfolgreich gefüllt.

Heute belegte der Titel sowohl bei den Print-Büchern also auch bei den E-Books in der Kategoie Bogenschießen den ersten Platz!

Wir bedanken uns herzlich bei allen Käufern und Lesern!

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Viele Bogenschützen tun sich mit der korrekten Ausführung der Nachhalteposition recht schwer. Hierzu zunächst die wichtigsten Elemente in Kurzform zusammengefasst:

  • die Bewegungsrichtungen bleiben erhalten:
    Die Zughand folgt dem Zugarmellbogen und
    Die Bogenhand bewegt sich in Zielrichtung und das Bogenhandgelenk klappt nach unten ab
  • Nachzielen
  • Nachhalten und die Restspannung wird aufrechterhalten

Um hier entscheidende Fehler zu vermeiden ist es zunächst sinnvoll sich anzuschauen, was die Bogenhand eigentlich machen soll. Wie schon oben in der Kurzform beschrieben, soll die Bogenhand sich weiter in Richtung Ziel bewegen (Bewegungsrichtlinie) und nach dem Lösen des Bogengriffes nach unten abklappten.

Soweit und so gut in der Theorie. Nur ist dieses von den Bogenschützen in der Praxis nur schwer umzusetzen. Die Ursache liegt oft darin, dass er die Kontraktion im Rücken nicht aufbauen und halten kann. Daraus ergibt sich, dass der Druck nach vorne (der Bogen wird in Richtung Ziel gedrückt) und der Zug nach hinten (Kontraktion im Rücken) nicht richtig aufgebaut wird und letztendlich auch die Nachhalteposition nicht korrekt durchgeführt wird. Erschwerend kommt hinzu, dass die Bogenhand den Bogen „festhält“ oder der Schütze trotz geschlossener Bogenschlinge „zu schnappen“ beginnt.

Hierzu zunächst ein Foto bei dem der Bogen die Hand korrekt verlässt. Man kann deutlich erkennen, wie sich die Bogenschlinge strafft, der Bogen sich in Richtung Ziel bewegt und das sich der Druckpunkt des Daumenballens vom Griffstück gelöst hat.

Die Finger befinden sich auch weiterhin in einer entspannten Position und halten den Bogen nicht fest.

...weiterlesen "Loslassen lernen: Die Bogenhand beim Lösen und der Bowrelease-Drill"

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